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Anhörung zur Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken im Bundestag am 19.06.2017

  last edited: Fri, 16 Jun 2017 08:23:13 +0200  
Sogenannte soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sollen unter Androhung von Bußgeldern verpflichtet werden, Hinweise auf strafbare Inhalte zügig zu bearbeiten und diese gegebenenfalls zu löschen. Dies sieht ein von CDU/CSU und SPD für ein „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ (18/12356) vor, der am Montag, 19. Juni 2017, im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses steht. Die Sitzung unter Vorsitz von Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) beginnt um 13 Uhr im Sitzungssaal 2.600 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin. Inzwischen liegt auch der wortgleiche Gesetzentwurf der Bundesregierung vor (18/12727).

Weiterlesen -> #^http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw25-pa-recht-rechtsdurchsetzung/510328

@Deutschsprachige Nutzer+ #NetzDG #Rechtsdurchsetzung #CDU #SPD #Facebook #Twitter #Rechtsausschuss #RenateKünast #bundestag #Überwachung
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Unverständlich: Deutscher Preis für Onlinekommunikation für bundestag.de

  last edited: Wed, 14 Jun 2017 06:06:07 +0200  
Verstehe ich nicht, womit der Internetauftritt des Bundestages den Deutschen Preis für Onlinekommunikation verdient hat. Meine Erfahrung mit der Website bundestag.de:
  • Ich suche auf der Webseite bundestag.de nach "cum-ex"
  • auf der gefundenen Webseite wird irgendwo rechts ein weiterführender Link eingeblendet
  •   und jetzt kommt es - auf dieser weiterführenden Webseite habe ich keine Möglichkeit den Text mit Bearbeiten -> Suchen zu durchsuchen, um bspw. den Text über Cum-ex zu finden
Derart Einschränkung empfinde ich als Internet-Nutzer als eine Gängelung. Habe meine Beanstandung auch an onlinekommunikationspreis.de und das Referat Online-Dienste des Deutschen Bundestages gesendet.

Ansonsten scheint die Nominierung für diesen Preis eine kostspielige Angelegneheit für die Bewerber und eine einträgliche Einnahmequelle für die Veranstalter zu sein - s. #^https://www.onlinekommunikationspreis.de/faq/ . Ich finde, die #Steuergelder wären woanders besser angelegt, als für die Teilnahme an so einem aus meiner Sicht zweifelhaften Preiswettbewerb. Beispielsweise könnte das Referat für Onlinedienste für eine besucherfreundliche Benutzerführung auf der Website bundestag.de sorgen.

Der einzige Grund für die Teilnahme an so einem Preiswettbewerb, der mir einfällt, ist - so kann das Referat Online-Dienste der Bundestagsverwaltung vortäuschen, dass der Deutsche Bundestag eine hervorragend gemachte Website hat. Für mich ist „Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2017“ nichts mehr als ein gekaufter Preis - aus Steuergelgern bezahlt.

#Bundestag #Onlinekommunikation #DeutscherPreis #cumex #Benutzerführung #Onlinedienste #onlinekommunikationspreis #Internetauftritt